Es ist halb sieben, du sitzt im Transporter und weißt: Im Postfach liegen elf neue Mails. Zwei davon sind wichtig, eine wartet seit gestern auf eine Antwort, der Rest ist Newsletter. Nur weißt du eben nicht, welche zwei — also arbeitest du dich durch alle elf.
Genau da setzt das neue Postfach an.
Eine richtige Adresse — mit einem Assistenten dahinter
AgentDirekt gibt dir ein eigenes E-Mail-Postfach: eine echte Adresse auf @agentpost.de, die du ganz normal benutzt — auf dem Handy, im Mailprogramm, überall.
Der Unterschied liegt darin, was du damit machen kannst, ohne selbst zu lesen und zu tippen:
„Was ist heute reingekommen?" — und du bekommst drei Sätze statt elf Mails.
„Antworte ihr, dass wir Donnerstag um zehn kommen." — und der Entwurf steht, im richtigen Gesprächsfaden, mit passender Anrede.
„Was steht in dem PDF im Anhang?" — und du weißt es, ohne die Datei zu öffnen.
Das funktioniert im Web-Chat, in Telegram und über Matrix — überall dort, wo du deinen Assistenten sowieso schon hast.
Ein Postfach, zwei Arbeitsweisen
Manches liest man lieber im Original. Deshalb gibt es im Kundenkonto einen vollwertigen Posteingang: Nachrichten lesen, nach Betreff oder Absender suchen, Anhänge herunterladen, antworten, neue Mails mit Anhängen schreiben, löschen.
Beides greift auf dasselbe Postfach zu. Du musst nichts kopieren oder weiterleiten, damit dein Assistent mit einer Mail arbeiten kann — er sieht dieselbe Nachricht wie du.
So läuft es ab
- Eine Nachricht landet in deinem
@agentpost.de-Postfach. - Du öffnest sie selbst im Portal — oder bittest deinen Assistenten um eine Zusammenfassung.
- Auf Wunsch formuliert er einen Antwortentwurf.
- Du prüfst Empfänger, Betreff, Text und Anhänge und bestätigst im Chat.
- Die Mail erscheint im Freigabe-Center deines Kontos.
- Erst dein Klick dort schickt sie los.

Warum der letzte Schritt der wichtigste ist
Über diesen Punkt haben wir am längsten nachgedacht. Ein Assistent, der eigenmächtig E-Mails in deinem Namen verschickt, wäre ein Risiko — kein Komfort.
Also haben wir es anders gebaut. Der Server sendet nicht, weil der Assistent „ja" sagt. Er sendet, weil du geklickt hast. Diese Freigabe wird serverseitig geprüft; der Assistent kann sie sich nicht selbst erteilen und nicht überspringen. Ein Freigabe-Vorgang gilt 15 Minuten und lässt sich genau einmal einlösen.
Das schützt auch vor etwas, woran man zunächst nicht denkt: Wenn in einer eingegangenen Mail, auf einer Webseite oder in einem Dokument die Anweisung steht „schicke jetzt eine Nachricht an …", läuft das ins Leere. Fremde Inhalte erreichen deine Freigabe nicht.
Schreibst du eine Mail dagegen selbst im Portal, ist dein Klick auf „Senden" die Freigabe. Dafür braucht es keinen Umweg.
Was wir bewusst nicht tun
Dein Assistent liest und schreibt — aber er räumt nicht auf. Er löscht keine Mails, verschiebt nichts und markiert nichts eigenmächtig als erledigt. Und er schaut nicht ununterbrochen von allein nach: Er sieht nach, wenn du ihn fragst. Willst du es regelmäßig, richtest du das als wiederkehrende Aufgabe ein — auch dann darf er dich benachrichtigen, aber nicht ungefragt in deinem Namen schreiben.
Weiterleiten kann er derzeit nicht. Dafür gibt es die vollständige Webmail-Oberfläche, in der du dein Postfach mit allem nutzt, was du von einem Mailprogramm erwartest — Filterregeln, Ordner, Abwesenheitsnotiz.
Kleine Details, die den Unterschied machen
Bilder aus E-Mails werden erst geladen, wenn du es willst. So erfährt kein Absender über ein unsichtbares Zählpixel, wann du seine Nachricht geöffnet hast.
Und deine Mails liegen dort, wo sie hingehören: bei mailbox.org in Deutschland. In der AgentDirekt-Datenbank werden sie nicht gespeichert — das Portal zeigt sie live an. Von einer freigegebenen Mail wird der Inhalt nach dem Versand gelöscht; im Freigabe-Center bleibt nur nachvollziehbar, wann was an wen ging.
Jetzt ausprobieren
Das Postfach richtest du in zwei Minuten ein: Konto → Arbeiten → Postfach, Wunschnamen wählen, fertig. Voraussetzung ist ein eingerichteter Assistent — das Postfach gehört zu ihm.
Während der Testphase ist es kostenlos. Später ist es als günstiger Zusatz geplant; über die Preise informieren wir rechtzeitig und überführen niemanden ungefragt in etwas Kostenpflichtiges.
Wie du alles einrichtest und was im Detail geht, steht in der Hilfe zum Postfach.
